Bootsdemo Berlin "Müggelsee für Alle" Sternfahrt zum Köpenicker Becken

am 10. Juni 2017

 

Während der Senat öffentlich und lautstark für die „wachsende Stadt“ wirbt, sollen die Möglichkeiten der Naherholung für Berliner am Müggelsee und in Köpenick weiter schrumpfen. 

Da der Mensch offenbar nicht als Teil der schützenswerten Umwelt gilt, trifft die geplante Verordnung über das Landschafts- und Naturschutzgebiet „Müggelsee Köpenick“ nahezu jeden treffen, der seine Freizeit im und am Wasser verbringen möchte: 

Badende Hundebesitzer, Radfahrer, Reiter, die Nutzer von Segel- und Motorbooten, Wassersportler im Allgemeinen. 

 

Wer den stärkeren Schutz der Umwelt des Müggelsees möchte, sollte die nicht in Verbänden organisierten Nutzer nicht ignorieren. Es reicht nicht, lediglich mit den Verbänden zu sprechen. 

 

Wir rufen nach dem Erfolg von 2016 auch in diesem Jahr alle Bade- und Wasserfreunde in Berlin auf sich mit unseren Booten zu beteiligen. 

 

Sie findet am 10. Juni 2017 um 13 Uhr im Köpenicker Becken statt. (Ende der Demo 18 Uhr)

 

 

Unsere Hauptforderungen: 

1.        Aussetzung des Verordnungsverfahrens zur Unterschutzstellung des Müggelsees, 

weil nur mit Verbänden geredet wird und es für die „nichtorganisierten“ Nutzer des Sees in einer intransparenten Weise abläuft. 

 

2.        Das Ende der schleichenden Zurückdrängung des Wassersportes in Berlin 

 

3.        Mehr ausgewiesene öffentliche Anlegestellen, damit Berlin attraktiver für Wassertouristen wird. 

 

Natur- und Umweltschutz werden in einer Metropolregion nur akzeptiert und verstanden werden, wenn öffentliche Grün- und Wasserflächen erlebbar bleiben. Wenn die geplanten Beschränkungen zur Umsetzung kommen, werden zahlreiche Berlinerinnen und Berliner vom Naturerlebnis Müggelsee ausgeschlossen. 

 

Eine entwickelte Infrastruktur dagegen macht die Berliner Wasserlandschaft erfahrbar und kann dazu beitragen, die Wertschätzung für die Natur fördern. 

 

Neue Verbote, die nur eine kostspielige Überwachungsmaschinerie verursachen, helfen weder dem Müggelsee noch den Menschen. 

Ein Rückbau der Anlegestellen dient nur den Interessen einer kleinen exklusiven Gruppe Privilegierter. 

 

Wer Fernreisen als umweltschädlich ablehnt, muss die Erholungsmöglichkeiten vor Ort stärken. Die Offenheit der Berliner Wasserflächen und -wege für Freizeitsegler und Hausboote leistet dazu ein wichtigen Beitrag. Privates Gewerbe und Gastronomie rund um den Wassersport kann den Freizeitwert erhöhen. Handwerker, Händler und Wirte an den Berliner Gewässern wissen, dass sie von den Naturschönheiten des Müggelsees profitieren. Sie brauchen keine weitere Bevormundung durch eine öffentliche Verwaltung, die in wesentlichen Fragen versagt, aber bei der Belästigung harmloser Erholungsbedürftiger die Muskeln spielen lässt. 

 

Organisation: 

 

BOOTSDEMO-BERLIN 

Hagen Jerzynski 

Elsterweg 498 

12589 Berlin 

 

Telefon: 0179 5379155 

E-Mail: info@berlin-baumpflege.de 

 

Medienkontakt: 

 

Matthias Hentschler 

Telefon:01723930527 

E-Mail: mhentschler@me.com 

 

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